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Viel Zustimmung für gute Innungsarbeit

In den neu gestalteten Räumlichkeiten des Schlossberg-Hotels in Homburg fand Mitte November die Jahresmitgliederversammlung der Innung für Raum und Ausstattung im Saarland statt. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die von Vorstand und Geschäftsführung angedachte Fusion mit der Parkettleger-Innung Pfalz-Rheinhessen-Saarland, die ebenfalls ihren Sitz in Saarbrücken und beim Wirtschaftsverband Holz und Kunststoff die Geschäftsführung hat. Der Vorschlag fand einhellige Zustimmung, so dass Landesinnungsmeister Stefan Linke mit seinem anwesenden Kollegen Rolf Bickelmann von der Parkettleger-Innung einen Termin für weitergehende Gespräche auf Vorstandsebene vereinbaren konnte.

Freuen sich über eine gemeinsame Zukunftsperspektive: Die Obermeister Rolf Bickelmann (l.) und Stefan Linke

Da die Kassenprüfer Vorstand und Geschäftsführung eine hervorragende Arbeit testierten, waren die Abnahme der Jahresrechnung 2018 und die Verabschiedung des Haushaltsplanes 2020 tatsächlich eine reine Formalität.

Insofern konnten Sachthemen im Vordergrund stehen. Dazu gehörte ein kurzweiliger Vortrag von Mitarbeitern der Saarbrücker Zeitung aus dem Bereich Online-Marketing über die raffinierten Möglichkeiten von Facebook, Google und Co, um sich als mittelständisches Unternehmen im Internet zu präsentieren und neue Kunden zu gewinnen.

Geschäftsführer und Rechtsanwalt Michael Peter widmete sich in einer launigen Dialogrunde mit den anwesenden Unternehmern dem Problem, wenn Verbraucher Verträge mit Handwerkern widerrufen, weil diese außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossen wurden. Die prekäre Rechtslage trifft vielfach Raumausstatter: Liefern sie ein komplett neues Sofa aus eigener Produktion, handelt es sich um einen Kaufvertrag (in Form eines Werklieferungsvertrages), polstern sie aber ein altes Sofa mit neuem Stoff auf, handelt es sich um einen Werkvertrag. In beiden Fällen geht es um individuell ausgewählte, auf die speziellen Kundenbedürfnisse abgestimmte Waren, die nicht vorgefertigt sind. Im Falle des Kaufvertrages hat der Kunde kein Widerrufsrecht, im Falle eines Werkvertrages hingegen schon, sofern der Vertragsschluss außerhalb von Geschäftsräumen, etwa beim Kunden Zuhause, stattfand. Macht der Raumausstatter dann den Kunden nicht auf sein Widerrufsrecht aufmerksam, kann dieser den Vertrag noch ein Jahr und 14 Tage lang widerrufen!

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